GVB Vorgangsbearbeitung

    D0016-R01 | Basisdienst in der Domäne E-Government

    Kurzbeschreibung

    Der Dienst erlaubt die aufwandsarme Backend-Digitalisierung von antragsbasierten und antragslosen Verwaltungsprozessen. Er stellt dazu Oberflächen, Formulare, formularlose Komponenten sowie Schnittstellen zu IT- Verfahren auf einer Low-Code-/No-Code-Plattform bereit. Zusammen mit dem Dienst Antragstellung kann eine medienbruchfreie, einheitliche E2E-Plattform gestaltet werden.

    Kernfunktionalitäten

    • IT-Verfahren erstellen und gestalten: Formulare und Prozesse können einfach modelliert werden. Die Funktionalität kann bei Bedarf durch externe, nicht auf Low-Code/No-Code-basierenden Komponenten ergänzt werden. Der Dienst bietet mittels standardisierter Schnittstellen die Einbindung bestehender IT-Lösungen an.
    • Komponenten verwalten und Formulare flexibel anpassen: Interne und externe Komponenten, wie Formulare, Prozesse und Schnittstellen, können von einem berechtigten Personenkreis (Entwickler, Administratoren) zwecks Nachnutzung erstellt, verwaltet und eingebunden werden.
    • Daten aufbereiten: Die Formulardaten und Anhänge können plausibilisiert, angereichert oder umgewandelt, in Datenhaltungssystemen gespeichert und über Schnittstellen weitergeleitet werden.
    • Mitarbeiterprozesse unterstützen: Der Dienst unterstützt als eine mögliche fachliche Ausprägung u.a. verwaltungsinterne, mitarbeiterbezogene Workflows, soweit diese nicht von anderen Diensten übernommen werden. Dabei ist die Integration in ein Mitarbeitenden-Portal möglich.

    Diensteschnittstellen

    • Daten abrufen und eintragen: Formularinhalte können mit Daten aus Registern ergänzt werden (NOOTS). Die Daten werden zudem von anderen Diensten empfangen (z.B. Online-/Frontendsysteme), Antragstellung) bzw. an andere Dienste oder Fachsysteme weitergeleitet werden (z.B. Fachdienste, Datenaustausch).
    • Automatisierung unterstützen: Vorhandene reaktive oder proaktive KI-Unterstützung kann im Rahmen der rechtlichen Zulässigkeit zur (teil-)automatisierten Anliegenbearbeitung herangezogen werden (KI-Entwicklung).
    • Schnittstellen zu Infrastrukturdiensten: Identity-Access-Management; Standard-Arbeitsplatz und Ultramobile IT; Betriebsplattform und Netze.

    Abgrenzung

    Der Dienst setzt den Bearbeitungsteil von einfachen bis mittelkomplexen Verwaltungsverfahren auf der Basis ressourcenschonender Entwicklungstechnologie effizient um. Der Dienst umfasst nicht die Antragstellung.

    Informatorische Ergänzungen aus Maßnahmen- und Lösungslandkarte (u.a. aus Portfolio GIB, IT-Rahmenkonzept, VITD-Produktkatalog)

    • IT-Maßnahme (bzw. IT-Verfahren): Low-Code-Plattform (im Prozess der Aufnahme in das Portfolio GIB)
    • IT-Lösung(en): Keine.